How to Tell a Real Chinese Factory from a Trading Company
How to Tell a Real Chinese Factory from a Trading Company
Der häufigste Fehler, den Erstkäufer bei der Beschaffung aus China machen, ist die Zahlung der Fabrikpreise an ein Handelsunternehmen. Der Aufschlag beträgt in der Regel 10-25 %. Manchmal ist das Handelsunternehmen in Ordnung – es kümmert sich um Exportdokumente, Kommunikation und Muster. Aber Sie sollten wissen, welches Sie bezahlen.
Das Schwierige daran: Handelsunternehmen haben die gleichen Produktfotos, die gleichen Fabrikvideos und die gleichen B2B-Plattform-Zertifizierungen wie echte Fabriken herausgefunden. Hier sind Tests, die sie tatsächlich trennen.
1. Fordern Sie den Gewerbeschein an
Jedes chinesische Unternehmen verfügt über eine 营业执照 – eine nationale Geschäftslizenz. Echte Fabriken haben einen eingetragenen Geschäftsumfang (经营范围), der die Fertigung (制造 / 生产) umfasst. Handelsunternehmen haben Bereiche rund um den Handel (贸易 / 销售 / 进出口).
Die Lizenznummer ist der 18-stellige Unified Social Credit Code. Sie können es kostenlos unter überprüfen gsxt.gov.cn (auf Chinesisch). Suchen Sie nach dem Unternehmen und prüfen Sie, wofür es tatsächlich registriert ist.
2. Bitten Sie um eine Video-Komplettlösung – live, nicht aufgezeichnet
Voraufgezeichnete Fabrikvideos sind auf B2B-Plattformen allgegenwärtig. Sie beweisen nichts, weil Handelsunternehmen bei jedem Vertragshersteller eine „Werksführung“ durchführen können. Der Test findet live statt: Bitten Sie den Verkäufer um einen WeChat- oder WhatsApp-Videoanruf aus der Fabrik.
Wenn sie es während der Arbeitszeit innerhalb von 30 Minuten schaffen, arbeiten sie mit ziemlicher Sicherheit in der Fabrik. Wenn sie es drei Tage im Voraus planen müssen, ist diese Verzögerung darauf zurückzuführen, dass sie sich mit der eigentlichen Fabrik abstimmen.
3. Ordnen Sie die Ortsvorwahl der Telefonnummer der Adresse zu
Echte Fabrikadressen liegen in Industriegebieten in Städten der zweiten oder dritten Ebene (Anji, Bazhou, Linyi, Foshan, Houjie). Handelsunternehmen sind in der Regel in Shenzhen, Guangzhou oder Shanghai registriert. Wenn in der Adresse „Shenzhen“ steht, es sich bei den Produkten aber um Bürostühle handelt (die in Anji hergestellt werden), ist das ein Hinweis.
Die Vorwahl der Telefonnummer sollte mit der registrierten Adresse übereinstimmen. Die Vorwahl +86 10 in Peking mit einer Hangzhou-Adresse ist verdächtig.
4. Fordern Sie eine Aufschlüsselung der Stückkosten an
Echte Fabrikarbeiter können ihre Kosten im Detail erklären: nackter Rahmen, Schaumstoff, Stoff, Gasdruckfeder, Untergestell, Rollen, Armlehnen, Verpackungskarton, Arbeitsaufwand, Gemeinkosten, Exportverpackung. Ein Ansprechpartner bei einem Handelsunternehmen nennt Ihnen den Gesamtpreis FOB, wird aber zurückhaltend, wenn Sie fragen: „Wie viel davon kostet der Gaslift?“. Sie wissen es einfach nicht.
Dies ist unserer Erfahrung nach der zuverlässigste Test.
5. Sehen Sie sich das Reaktionszeitmuster an
Handelsunternehmen haben ihren Sitz im Büro – sie reagieren schnell während der Arbeitszeit (9–18 Uhr chinesischer Zeit) und überhaupt nicht außerhalb. Echte Fabrikverkäufer beantworten Nachrichten aus Produktionshallen und Lagerhäusern, oft am späten Abend oder am Wochenende.
Antwortmuster, die zu einem Bürozeitplan von 9 bis 18 Uhr passen, sind wahrscheinlicher. Antwortmuster, die 21:00 Uhr chinesischer Zeit an einem Mittwoch- oder Samstagnachmittag umfassen, sind eher werksseitig.
6. Fragen Sie nach anderen Modellen
Fabriken stellen eine Reihe von Modellen ihrer eigenen Produktlinie her. Handelsunternehmen zeigen Ihnen, was auch immer die zugrunde liegende Fabrik herstellt, können Sie jedoch normalerweise nicht einfach in eine völlig andere Kategorie umwandeln. Fragen Sie: „Stellen Sie auch Barhocker her?“ Wenn sie sagen „Wir konzentrieren uns auf Bürostühle“, dann wahrscheinlich eine Fabrik. Wenn sie sagen „Ja, wir haben viele Möglichkeiten“ und sich der Preis seltsam anfühlt – wahrscheinlich handelt es sich um Handel.
7. Überprüfen Sie den Hafen
Wenn Ihre Bestellung sinnvoll ist (über 30.000 US-Dollar), zahlen Sie 150 US-Dollar für eine Inspektion vor dem Versand durch einen Dritten. Der Inspektor teilt Ihnen mit, wer die Waren tatsächlich verschickt hat – anhand der Kartonetiketten, der Exportdokumente und der Herkunftsfabrik. Wenn es nicht mit der „Fabrik“ übereinstimmt, bei der Sie bestellt haben, haben Sie es mit einem Handelsunternehmen zu tun.
Ist es immer schlecht, ein Handelsunternehmen zu beauftragen?
Nein. Bei kleinen Bestellungen (unter MOQ 100) können Handelsunternehmen hilfreich sein – sie bündeln Bestellungen und kümmern sich um den Exportpapierkram. Das Problem besteht darin, den Handelsunternehmen Fabrikpreise für Bestellungen zu zahlen, die diese umgehen sollten.
Unsere Faustregel: Bei Bestellungen über 300 Einheiten eines Lagermodells sollten Sie direkt mit dem Werk sprechen. Darunter ist ein Händler oft ein vernünftiger Mittelsmann.
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